Der Ruf der Trommel


Im Kreis ums Feuer sitzend und einfache Lieder zur Trommel singen, vielleicht auch tanzen. Ein uraltes archaisches Bild, tief in uns eingebrannt.
Es ist erstaunlich, dass die Trommel uns immernoch so tief zu berühren vermag. Mit der Trommel gehen Schamanen auf ihre Trancereisen in andere Wirklichkeiten. Bestimmte Rhythmen vesetzen uns sofort in vielfältige Bewegungen, andere lassen uns in uns zusammensinken.

Wer täglich für min. 20min seinen Körper mit einer geeigneten Trommel und passendem Rhythmus betrommelt, verändert seine Blutwerte signifikant. Denn es geschieht eine Art Massage der Blutgefässe, ähnlich der Massage der Zellwände bei Klangschalen und Stimmgabeln. Nur muss der Rhythmus stimmen, damit das Herz in der rechten Weise das Blut durch die Adern pumpt.
Und nicht nur das Blut wird gereinigt, anscheinend wirkt sich dieses betrommeln auch auf die Lymphe positiv aus.

Eine andere Art der Trommelarbeit benutzt zusätzlich zur Trommel die Stimme. Es werden wortlose Silben zum Rhythmus der Trommel gechantet. Dabei können unterschiedliche Körperpartien angesungen werden, um den Klienten herum gegangen und aus unterschiedlicher Entfernung getrommelt werden. Dies geschieht in Resonanz zu dem Thema, mit dem der Klient kommt. Diese schamanische Arbeit hat ihre Wurzeln u.a. in der Tradition des nordeuropäischen Joik, einer Gesangsform der Sami. Es ist eine sehr ursprüngliche Art der Klangarbeit.

Suche